Selbstgemachte Kombucha ist ein dankbares Projekt, erfordert aber Sauberkeit und Geduld. Hier sind die Grundlagen, bevor du anfängst.
Was du brauchst
- eine SCOBY mit Ansatz,
- schwarzen oder grünen Tee (ungesüßt/unaromatisiert),
- weißen Zucker,
- gutes Wasser,
- ein großes Glasgefäß, ein Tuch/Gaze und ein Gummiband.
Erste Fermentation
Brühe den Tee auf, löse den Zucker auf (etwa 50–70 g pro Liter) und kühle ihn auf Raumtemperatur ab. Gieße ihn in ein ausgekochtes Gefäß, gib die SCOBY mit Ansatz hinzu, decke es mit einem Tuch ab und lasse es an einem warmen, schattigen Ort 7–14 Tage fermentieren. Je länger, desto säuerlicher das Getränk.
Zweite Fermentation (Geschmack und Bläschen)
Gieße die fertige Kombucha in Flaschen, füge Früchte, Kräuter oder Saft hinzu und verschließe sie fest für 2–4 Tage bei Raumtemperatur. So entstehen natürliche Bläschen. Danach im Kühlschrank kühlen.
Sicherheit
Hygiene ist entscheidend: Gefäße auskochen, Glas verwenden (Metall und bleihaltig glasierte Keramik wegen des sauren pH-Werts meiden). Wenn sich Schimmel oder ein unangenehmer, muffiger Geruch zeigt – die ganze Charge entsorgen. Achte auf den Druck in den Flaschen, damit sie nicht platzen.
Die Fermentation zu Hause ist schwerer zu kontrollieren als die laborgesteuerte Herstellung – Alkoholgehalt und Sicherheit können unvorhersehbar sein. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, greife zur fertigen, laborgetesteten Nasza Kombucha.
Häufige Fragen
Wie lange dauert die Herstellung von Kombucha zu Hause?
Die erste Fermentation meist 7–14 Tage und die zweite (für Bläschen und Geschmack) weitere 2–4 Tage.
Ist selbstgemachte Kombucha sicher?
Sie kann es sein, wenn du strenge Hygiene einhältst. Schimmel oder muffiger Geruch bedeuten, dass die Charge entsorgt werden muss.